Anstöße
- News.
- da sein - Nürnbergs Wandel durch Migration.
- 50 Jahre Anwerbeabkommen 2011.
- Akwaba.
- Datenbank
Vereine und Institutionen. - Datenbank
Kulturschaffende. - Beratungsstellen für MigrantInnen.
- Kommunale Integrationspolitik.
- Projekte und Angebote.
- Programmzeitungen in deutsch, türkisch und russisch.
- Anstöße .
- Muttersprachliche Informationen.
- Interkultureller Kalender.
- Sitemap.
- Impressum.
- forum interkultur.
Wurzeln schlagen in der neuen Heimat. Die Bedeutung von Interkulturellen Gärten für die Integration
Anstöße 15 - Forum interkultureller Dialog
Mittwoch, 7. Dezember 2005, 19 Uhr - Eintritt frei
Diskussionsveranstaltung im Bürgerzentrum Villa Leon
Schlachthofstr. / Philipp-Körber-Weg 1, Nürnberg (U-Bahn Rothenburger Straße)
Vortrag und Diskussion mit:
- Dr. Christa Müller Stiftung Interkultur, München
- Tassew Shimeles Internationale Gärten Göttingen e.V. (angefragt)
Interkulturelle Gärten sind Orte des Säens und Erntens, des Lernens und Lehrens, vor allem aber sind sie Orte der Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft und kultureller Orientierung. Mittlerweile gibt es Interkulturelle Gärten in zwanzig deutschen Städten. Die Erfahrungen in Göttingen, Berlin, Köln, München und anderen Städten zeigen, dass Interkulturelle Gärten einen wichtigen Beitrag zur Integration leisten, da sie Migranten helfen, hier heimisch zu werden. Diese Beispiele können anregen, Ideen und Möglichkeiten zu diskutieren, um Interkulturelle Gärten auch in Nürnberg zu gründen.
Lesetipp: Christa Müller: Wurzeln schlagen der Fremde, Ökonom Verlag
Weitere Infos im Internet
Die Stiftung Interkultur ist eine von politischen, weltanschaulichen und religiösen Bindungen unabhängige Institution. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die Integrationsleistungen, die die EinwanderInnen selbst erbringen. Konkret fördert die Stiftung Interkultur die Verbreitung und die Vernetzung interkultureller Gartenprojekte. Die Unterstützung gilt insbesondere den hier sich entfaltenden Formen der interkulturellen Kommunikation und ihren integrativen Wirkungen.
Die Förderung Interkultureller Gärten als Modell für weitere Projekte vergleichbaren Zuschnitts schließt eine Begleitforschung ein. Diese setzt sich zum Ziel, durch Beobachtung und Analyse erfolgreicher Formen des interkulturellen Miteinanders neue Erkenntnisse zur Migrations- und Integrationsproblematik zu gewinnen und aktiv zu kommunizieren.
Die Stiftung Interkultur verfolgt ihren Zweck durch ihre eigenen Aktivitäten sowie durch das Gewähren von Zuwendungen an Organisationen und Personen, die aktiv in den genannten Gebieten tätig sind.
Der Internetauftritt der Stiftung sind neben der ausführlicheren Vorstellung ihrer Ziele, Aufgaben und Förderichtlinien weitere Informationen zum Thema bereit. So werden zwei Dutzend bestehende Gartenprojekte kurz vorgestellt, und kontakte zu zahltreichen Initiativen im Aufbau veröffentlicht: http://www.stiftung-interkultur.de/prop99.htm
Wer selbst die Gründung eines Interkulturellen Gartens auf den Weg bringen will, findet auf den Internetseiten Praxistipps und Materialien. Hier werden Fragen zur Grundstückssuche, zum Pachtvertrag oder zur Finanzierung ebenso behandelt wie zur Organisationsform undÖffentlichkeitsarbeit.
Informationen gibt es auch zum Pilotprojekt, das die Stiftung Interkultur gemeinsam mit der FH Bielefeld (Prof. Dr. Cornelia Giebeler) seit dem Sommersemester 2004 betreibt. das Projekt möchte einen Beitrag zur interkulturellen Öffnung der Sozialarbeit und der Sozialpädagogik leisten.
Stiftung Interkultur
Die Zeitschrift "Contraste - Monatszeitung für Selbstorganisation" widmet sich dem Thema Interkulturelle Gärten mit einem Schwerpunktthema in der Ausgabe Juli/August 2005.
Neben einem Einführungssartikel "Wege aus der Exklusion: Interkulturelle Gärten" sind folgende Beiträge veröffentlicht: "Überblick: Salbei für die Seele", "Die Münchener Gärten für Kulturen", "Internationale GärtnerInnen in Dessau", "Wir sind Deutsche, aber keine echten« – Interkulturelle Gärten als Sozialräume des Empowerment", "Interkulturelle Umweltbildung" sowie "Forschungsnetzwerk Interkulturelle Gärten".
http://www.anstiftung.de/contraste.pdf
